Akku mit 1000 Wh

Begonnen von Administrator, 28. Juli 2020, 10:04

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Jayobs

Sehe ich genau so, es wird mit Sicherheit nie einen größeren Akku geben... also alle die mehr und weiter wollen sind gezwungen einen zweiten Akku für um die 900€ zu kaufen...
Ich finde es ja gut das es ein 10A Ladegerät gibt, zwar weis ich nicht was da 350€ kosten soll aber naja, viel trauriger finde ich es das es bis heute kein kompaktes 12V Ladegerät gibt so das man während der Fahrt im Auto den Akku laden kann...
was soll ich sagen zufrieden bin ich trotzdem, abgesehen vom schwachen Akku der in Bergigen Gelände regelrecht leer gelutscht wird... dafür macht es mega Spaß wenn man die 120Nm spürt ;-)

Bildungsminister

Zitat von: jura1985 am 16. Februar 2021, 20:32Der Akku hat ja im Vergleich zum 630Wh Akku eine Kapazitätserhöhung von ca. 59%. Man kann also davon ausgehen, dass der Akku dann um mindestens 50% länger wird.

Nein, dies ist nicht zwingend der fall. Hierbei muss man etwas mehr berücksichtigen. Beispielsweise kann man einfach die Kapazität der verwendeten Zellen vergrößern oder aber einen weiteren parallelen Strang hinzufügen. Oder beides. Oder man verbaut größere (21700 anstatt 18650) Zellen, die, je nach Anordnung, mehr Kapazität pro Volumen bereitstellen können.

Bei Interesse kann ich das gerne mal in Zahlen fassen, was so an Akkugrößen möglich wäre.
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jura1985

#17
O-Ton Haibike:
"Mit dem Technologiepartner BMZ entwickelten wir einen extrem energiedichten 48 Volt-Energiespeicher mit 630 Wh Kapazität."

Ohne den Akku nun geöffnet zu haben, gehe ich davon aus, dass die Energiedichte des Akkus bei dieser Größe derzeit marktüblich ist. Sicherlich ist es möglich, die Energiedichte durch zahlreiche Optimierungen zu erhöhen. Jedoch ist hierbei auch zu beachten, dass bei der Gesamtbetrachtung der Systemgröße beim E-Bike, viele andere Faktoren einen großen Einfluss auf die Akkugröße sowie die Energiedichte haben. Diese sind mit Sicherheit z.B. das Thermomanagement unter unterschiedlichsten Umweltbedingungen, Crash- respektive Impactverhalten, Lebensdauer, Produktionskosten, Tauglichkeit für eine Massenproduktion usw.

Wenn man sich nun damit brüstet, dass man hier einen extrem dichten Energiespeicher entwickelt hat, dann sicherlich unter Einbeziehung all der o.g. Einflussfaktoren, sowie vieler anderer Parameter, welche den Hersteller eben auch daran gehindert haben, eine noch höhere Energiedichte zu wählen.

Der Einsatz größerer Becherzellen, wie von dir dargelegt, zieht aber auch massive Nachteile nach sich. Die da wären: Schlechtere Wärmeableitung aus dem Inneren, sowie eine geringere Flexibilität bei der Gestaltungsgröße des Akkus. Zu dieser Problematik gibt es zahlreiche einschlägige Fachliteratur, welche immer wieder auf die selben Probleme hinweist. Ggf. wären hierbei sogenannte Pouch-Zellen eine Lösung. Dabei kann man tatsächlich sehr gut die Rahmengeometrie berücksichtigen und dessen Innenraum viel besser ausnutzen. Die hohe Systemintegration hätte jedoch den Nachteil, dass bei einem Defekt, eine Reparatur extrem teuer ist. Auch das ist ein möglicher Faktor, der die Hersteller derzeit daran hindert...

Dem Grunde nach, ist es mit Sicherheit möglich, eine höhere Energiedichte, bei gleicher Baugröße zu erzielen, jedoch halte ich es nicht für realistisch, dass unter Berücksichtigung der o.g. Tatsachen bei gleich bleibender Baugröße, 1000Wh möglich sind. Der Akku müsste sich zwangsläufig vergrößern.

Meinetwegen nicht um 50%, jedoch um einen bestimmten Faktor. Und dann ist es fraglich wie dieser in das Unterrohr passen soll.
Ferner meine ich mal gelesen zu haben, dass durch den Wechsel von 18650 auf z.B.21700 Zellen, vorhandener Bauraum vorausgesetzt, max. 20% mehr Akkukapazität möglich wären. Die Info stammt glaube ich sogar von BMZ. Folglich sprechen wir dann von max. 750Wh.

Ggf. ist der Akku des Flyon bereits schon mit Aktuellen der Größe 21700 ausgestattet. Weiß das jemand?

Nicht falsch verstehen, ich würde es sehr begrüßen, wenn BMZ oder wer auch immer, einen Akku mit größerer Kapazität auf den Markt bringt. Den würde ich höchstwahrscheinlich kaufen..., wenn dieser nicht gerade 2000€ kosten wird, glaube jedoch nicht daran.

Gerne kannst du meine o.g. Ausführungen auch z.B. anhand von Zahlen und Fakten widerlegen.
  • MOTOR: FW: V1.5.137, HW: Rev 0101
  • LADEPORT: FW: V1.38.1, HW: Rev 0200
  • DISPLAY: FW: V1.81.72, GUI: v2.83, HW: Rev 11265
  • REMOTE: FW: V1.36, HW: Rev 0101
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  • SKYBEAMER: FW: V1.0.1, HW: V1.0 (Modell 5000)
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Flynon8tor

Hallo,
also, wenn das neue Spitzenmodell 'Haibike AllMtn SE 29"/27.5"' zu 10 KiloEuro mit einem 600 Wh für den Yamaha PW-X2 Motor mit 80 Nm daherkommt mit dem Anspruch, das Beste der Entwicklung aus 10 Jahren zu sein, dann wird ein 1000 Wh Akku auf absehbare Zeit, für welches Haibike-Modell auch immer, nicht erscheinen. Zeit, sich nach einem Zweitakku umzuschauen. Die 630 Wh sind bei mir nach maximal 2h Fahrt leer.
Beste Grüße
Meine Playlist mit dem Flyon Allmtn 8.0 durch den Harz bei Goslar:  https://www.youtube.com/playlist?list=PLfb4l--qoiXPcP3UUI65ly3Q1KjVSjYtl
Für die Motivation auf dem Heimtrainer, falls real nicht möglich :)
  • MOTOR: FW V1.5.137 - HW Rev 0101
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  • DISPLAY: FW V1.84.8 GUI v3.04 - HW Rev 11265
  • REMOTE: FW V1.36 - HW Rev 0101
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  • ECONNECT: FW V1.29.0 HW V2.0
  • SKYBEAMER: Modell 300
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BigFly

Wahrscheinlich wird der TQ Motor zu viel Energie saugen und ein 630 Wh Akku besser mit einem Yamaha Motor zurechtkommen.

Vielleicht gibt es keinen größeren Akku, aber auch bald keinen TQ Motor mehr?  :o
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  • MODELL JAHR: 2020
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  • LADEGERÄT 10A: Ja

Administrator

Es hängt beim Akkuverbrauch halt sehr viel vom Systemgewicht (Bike und Fahrer), der Temperatur, der Steigung dem Untergrund, den Fahrverhalten, usw. ab.

Es wäre aber super wann man selbst über das GUI vom FLYON die Unterstützung einstellen könnten - dann könnte Fahrer, die gerne weniger Unterstützung benötigen aber mehr Reichweite haben wollen und Fahrer die es um Leistung geht, das Fylon besser an ihre Bedürfnisse anpassen.

Das wäre  - denke ich zumindest - für viele wirklich eine Lösung
  • BIKE MODELL: XDURO ALLMtn 5.0
  • MODELL JAHR: 2019
  • MOTOR: FW: V1.5.137, HW: Rev 0101, BL: 1.1.0
  • LADEPORT: FW: V1.38.1, HW: Rev 0200, BL: 0.2.4
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  • REMOTE: FW: V1.36, HW: Rev 0101
  • BATTERIE 1: FW: V1.22.71, HW: Rev 0301, BL: 0.2.4
  • BATTERIE 2: FW: V1.22.71, HW: Rev 0301, BL: 0.2.4
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  • SKYBEAMER: Model: 5000, FW: V1.0.1, HW: V1.0
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  • Tuning Modell: SpeedBox 3.0 B., BikeSpeed-RS
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Schraubär

#21
Moin,

ich bin der Meinung das jura1985 recht hat.
Die 21700 zellen sind 5mm länger und 3mm größer im Durchmesser.
Wenn man die Größe des jetzigen Akkus nimmt, passt, wenn man den Raum im Akku aktuell optimal genutzt hat, eine Reihe weniger herein und man hat fast die identische Kapazität.
Selbst wenn auch 56 Zellen hereinpassen sollten, wie momentan, hat man eine Kapazitätserhöhung von 20 bis 30% also ca. 750 bis 820 Wh.
Die 1000 Wh sind momentan bei gleicher Baugröße meiner Meinung nach nicht zu erreichen und größer passt nicht ins Unterrohr. Kann ja jeder bei seinem Fahrrad gerne mal ausmessen.
Vielleicht wartet Haibike ja auf die übernächste Akkugeneration aber ich glaube bis dahin gibt es kein Flyon mehr. ;D
Wer also auf die 1000 Wh wartet, sollte das vielleicht nochmal überdenken und sich einen zweiten Akku holen. An die 4,2 Kg auf dem Rücken gewöhnt man sich mit einem guten Rucksack sehr schnell und man muss dann nicht Akkusparen bis der Spass vergeht.

Gruß aus dem Weserbergland
Matze
 
  • MOTOR: FW: V1.5.137, HW: Rev 0101
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  • Tuning Modell: Nö!

PeterS

Ich habe hier alles gelesen. Ich wollte schon zweite Batterie kaufen, da ich Flyon 8 schon 1 Jahr fahre. Ich finde es aber wegen zu viel Zusatzgewicht unpraktisch. Ich überlege ein M1-sporttechnik Erzberg mit 36v Brose Motor zu kaufen. Den gibt es aber erst ab Sommer! Vieleicht! Ich wohne am Ufer von Gebirgen und mit den Flyon schaffe ich nicht mehr als 40-50 km zu fahren. Oft bin ich ohne Unterstützung zurüch fahren müssen und über Spaß am Fahren kann ich nicht reden. Meine Freunde die Brose haben - geil!
  • SKYBEAMER: ja
  • LADEGERÄT 10A: Nein
  • Tuning Modell: BS-RS
  • Tuning aktiviert: Ja

Flynon8tor

Hallo,
das Tuning Modell trägt aber auch nicht dazu bei, dass der Radius der aktiven Unterstützung größer wird.
Beste Grüße

Meine Playlist mit dem Flyon Allmtn 8.0 durch den Harz bei Goslar:  https://www.youtube.com/playlist?list=PLfb4l--qoiXPcP3UUI65ly3Q1KjVSjYtl
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  • SKYBEAMER: Modell 300
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jura1985

#24
Zitat von: PeterS am 26. März 2021, 21:44Ich habe hier alles gelesen. Ich wollte schon zweite Batterie kaufen, da ich Flyon 8 schon 1 Jahr fahre. Ich finde es aber wegen zu viel Zusatzgewicht unpraktisch. Ich überlege ein M1-sporttechnik Erzberg mit 36v Brose Motor zu kaufen. Den gibt es aber erst ab Sommer! Vieleicht! Ich wohne am Ufer von Gebirgen und mit den Flyon schaffe ich nicht mehr als 40-50 km zu fahren. Oft bin ich ohne Unterstützung zurüch fahren müssen und über Spaß am Fahren kann ich nicht reden. Meine Freunde die Brose haben - geil!

Hallo PeterS,

an dem Erzberg ist m.E. nichts auszusetzen. Die nachfolgenden Fakten möchte ich dir in diesem Zusammenhang jedoch mit auf den Weg geben:

1. Probleme mit abreißenden Riemen des Brose S Mag. Ob Brose dies beim überarbeiteten Motor inzwischen in den Griff bekommen hat, dazu fehlt noch die Langzeiterfahrung. Der Vorgänger hatte jedoch welche und wurde schließlich nach einem Softwareupdate entsprechend in der Leistung etwas gedrosselt.

2. Das Erzberg hat einen 750Wh Akku. Dieser kann nicht erweitert werden, wie z.B. bei den Spitzing Evolution Modellen. Folglich wird deine Reichweite mit dem Erzberg um max. ca. 10km steigen. Wenn dies die fehlenden 10km sind, dann hast du dir da tatsächlich das richtige Fahrrad ausgesucht..

Wenn es dir tatsächlich um die Reichweite in Verbindung mit Spaß geht, dann wäre doch eher das Spitzig Evolution mit 1050Wh Akku deine Wahl. Mit diesem schaffst du ganz entspannt deine 70 - 90km.

Und da du ohnehin ein Motortuning fährst, die gesetzlichen Regelungen irrelevant sind und das Geld ggf. keine Rolle spielt, kannst du dir gleich das Spitzig Evolution R-Pedelec kaufen. Mit diesem sind wohl sogar bis zu 80km/h zu schaffen. Mehr Spaß geht zur Zeit kaum.

Ich persönlich würde an deiner Stelle beim TQ-Motor bleiben. Der Motor ist normalerweise nicht tot zu kriegen.
  • MOTOR: FW: V1.5.137, HW: Rev 0101
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PeterS

wenn es möglich wird zu reisen, werde ich den Spitzig mit Reisebüro von M1-ST in Spanien testen! 1050 Wh Batterie klingt ausreichend zu sein!
  • SKYBEAMER: ja
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STM

#26
Also ich finde diese Reichweiten Diskussion immer sehr spannend und doch amüsant, weil es gibt da einfach keinen ,,genormten" Verbrauchs-Richtwert.
Allein die Fahrer + Bike Gewichtskombination macht da schon einen riesen Unterschied. Dazu kommt noch die unterschiedlichen Unterstützungsstufen der Hersteller die da ebenfalls die Akkuleistung verschieden beansprucht.
Z.B.:

TQ: ECO 150% LOW 220% MID 350% HIGH 540% XTREME (immer geil 🤩) 820%

Während z.B. Bosch CX
ECO 60% Tour 140% E-MTB 140-340% TURBO 340% den Fahrer unterstützen.

Also MID bei TQ unterstützt schon besser als Bosch TURBO. Da wird im ECO Vergleich der Bosch immer besser abschneiden.

Bei Brose unterstützen die Motoren je nach Serie mit maximal 380% Drive S oder bis zu 410% S-MAG

Denke jeder muss für sich, seinem Fahrverhalten, Streckenwahl, seinem Unterstützungsgebrauch und Gesamtgewicht die richtige Kombi finden.
Von den ganzen Vergleichen kann man sich eh im Internet schwindelig lesen und man wird da am Ende auch nicht ganz schlau daraus.

Ich hatte vorher den Bosch CX 2nd Gerneration und war sehr zufrieden mit dem Motor und Reichweite. Nun ist aber mit dem Flyon mehr Fahrspaß hinzugekommen, weil mit 820% Unterstützung bergauf zu "schweben" zaubert einem schon oft ein Dauerlächeln ins Gesicht. Aber dadurch muss man halt einen Kompromiss in der Reichweite hinnehmen.
  • Tuning Modell: PearTune MSO
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jura1985

#27
Es kommt aber auch darauf an, welchen Wirkungsgrad das System erreicht. Wie mein Vorredner bereits geschrieben hat, unterstützt der TQ Motor im ECO-Modus 150%. Der Bosch Performance CX hingegen unterstützt im Tour Modus 140%.

Mein Kumpel und ich haben mal eine 50km Tour gemacht. Das sollte kein Testvergleich sein. Er fährt einen Haibike SDURO Hardnine 9.0 mit besagtem Bosch Motor. Sein Intube Akku hat eine Kapazität von 500Wh. Wir haben uns darauf geeinigt, dass er im Tour und ich im Eco Modus fahren.

Er wiegt ca. 100kg. Ich hingegen ca. 95kg. Beide Akkus waren vor Fahrtantritt voll geladen.
Am Ende der fahrt hatte er 10% weniger Akku verbraucht als ich. Wie kann das sein? Sein Akku hat 130Wh weniger Kapazität. Sein Bike hat er seit Ende 2018 und ich meins seit Januar 2021. Mein Akku hat gerade mal 25 Ladezyklen.

Ich meine mal gelesen zu haben, dass der TQ HPR 120S eigentlich mit 180Nm Drehmoment ausgelegt wurde. Folglich wird dieser ggf. in etwas gedrosselter Ausführung betrieben. Wenn man den Motor auch noch in einer so geringen Teillast betreibt, dann sinkt der Wirkungsgrad scheinbar erheblich. Ich weiß das z.B. Elektromotore von Kältemaschinen mit Frequenzumformer auch nicht ewig die Drehzahl herunterschrauben können, unter 20% steigen die aus. Ok das hat vor allem auch thermodynamische Gründe, jedoch kann auch ein Elektromotor nicht beliebig weit heruntergeregelt werden ohne dass hierbei der Wirkungsgrad sich verschlechtert.

Was will ich mit den o.g Ausführungen sagen:

Wer es auf die Reichweite abgesehen hat, wird mit dem TQ Motor wohl kaum den richtigen Antrieb gefunden haben. Für wen Fahrspaß und max. Leistungsfähigkeit im Vordergrund stehen, ist mit dem TQ bestens bedient. Aber ja, 15km in Xtreme Modus und der Spaß ist schon wieder vorbei.
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Borussia Nr.1

Hallo zusammen,
ich habe mir einmal alle Informationen bzw. Eure Meinungen zum Akku durchgelesen. Zwei Punkte sind aber unbeantwortet bzw. unklar, warum das nicht weiter verfolgt wird:
1. M1-Akkus leisten bis 1050WH!
Was ich speziell auch an Euren Berechnungen (keine Kritik, nur Denkanstoß eines Anti-Technikers 😀) bezüglich der Zellen etc. nicht nachvollziehen kann, ist der einfache Fakt, dass M1 - bei ähnlicher Akku-Größe - bis zu 1050WH anbietet. Da scheint ganz einfach der kompetentere Akku-Hersteller gefunden worden zu sein. BMZ hat das, warum auch immer, bisher nicht geschafft. Sollten die sich vielleicht mal das Konkurrenzprodukt anschauen, was die anders gemacht haben. Weiß jemand, wer die Akkus für M1 baut? Darüber war beim besten Willen nix zu finden. Könnte man ja mal an Haibike melden, wenn die selbst nicht drauf kommen. Gute Kopie kann ja auch eine Lösung sein.
2. Haibike bietet Range-Extender an!
Außerdem bietet ja auch Haibike selbst bei den Bosch-Akkus die Erweiterung per Range-Extender an. Das ist ja einfach eine Zusammenlegung zweier Batterien, weil es Bosch auch nicht hinbekommt. Warum wird diese "Lösung" nicht einfach für das Flyon angeboten? Das muss doch wirklich total einfach für BMZ sein. Es wäre sogar vorteilhaft, da man dann jederzeit entscheiden könnte mit beiden oder für einen Kurzzrip nur mit einem Akku zu fahren.
Hat jemand eine Idee/Vermutung, woran das offensichtlich scheitert?
Herzlichen Dank im Voraus für die Erweiterung meines techn. Verstandes 😅!

Flynon8tor

Mal anders gefragt: wie schwer darf ein Rad werden bis es nicht mehr zu händeln ist, jetzt noch mal 4 kg für einen Extender obendrauf? Lieber nicht! Das wären dann 32 kg Leergewicht! Manche hier aus dem Forum fahren mit einem Zweitakku auf dem Rücken spazieren, soll auch gehen.
Wem das gebotene System nicht reicht, muss sich nach etwas anderem umsehen, viel lamentieren hilft da auch nicht. Und von Haibike wird etwas Größeres auf absehbare Zeit sicherlich nicht kommen.
Beste Grüße
Meine Playlist mit dem Flyon Allmtn 8.0 durch den Harz bei Goslar:  https://www.youtube.com/playlist?list=PLfb4l--qoiXPcP3UUI65ly3Q1KjVSjYtl
Für die Motivation auf dem Heimtrainer, falls real nicht möglich :)
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